Nach EU- und deutschem Recht dürfen geschützte Tierarten durch Vorhaben (Abriss und Neubau, B-Plan, Straßenneubau, ...) nicht beeinträchtigt werden. Folgende Tiergruppen sind in der Regel für eine artenschutzrechtliche Prüfung relevant:

Wechselkröte - Peter BrennerAmphibien

  • Kartierung von Laichplätzen
  • Erfassung von Wanderungen (Fangzaun, Linientaxierung)
  • Untersuchungen zur Planung von Sperr- und
    Leiteinrichtungen sowie Ersatzlebensräumen an Verkehrswegen
  • Funktionskontrolle, Wartung von mobilen Schutzeinrichtungen
  • Monitoring und Effizienzkontrolle, Ausgleich, CEF
  • Ökologische Baubegleitung

Reptilien

  • Kontrolle von Eiablageplätzen
  • Ausbringen und kontrollieren künstlicher Verstecke
  • Untersuchungen zur Planung von Leiteinrichtungen
  • Funktionskontrolle, Wartung von mobilen Schutzeinrichtungen
  • Monitoring und Effizienzkontrolle, Ausgleich, CEF
  • Ökologische Baubegleitung




Vögel

  • Kartierung von Brutvögeln
  • Artenschutzrechtliche Prüfung (Vorprüfung) an
    Gebäuden bei Abriss, Neu- oder Umbau
  • Planung von Ausgleich / Ersatzmaßnahmen
  • Monitoring
  • Ökologische Baubegleitung

Fledermäuse

  • Erfassung mittels Horchbox
  • Haaranalyse
  • Langzeitbeobachtung von Fledermäusen
  • Artenschutzrechtliche Prüfung (Vorprüfung) bei Abriss oder Umbau
  • Planung von Ausgleich, Ersatz, CEF
  • Monitoring
  • Ökologische Baubegleitung



 



Unter Umständen sind weitere Erfassungen zur Beurteilung des Eingriffs notwendig. Dies hängt von Art und Umfang des Vorhabens ab. Hier können zum Beispiel Kartierungen von Heuschrecken, Tagfaltern und weiteren Tiergruppen zum Tragen kommen.